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Gedenken zum 70. Todestag des Seligen Alois Andritzki
Gottesdienst im Karmel „Heilig Blut“ in Dachau für sorbischen Priester und Förderer des Kolpingwerks
Erbitten wir neue priesterlichen Berufungen und Gottesgnaden für den Heiligen Vater Benedikt XVI und ganze katholische Kirche auf die Fürsprache des seligen Alois Andritzki - ein weiteres Zeichen der Einheit vom katholischen Deutschland und vom christlichen Europa
Aus dem APOSTOLISCHEN SCHREIBEN SACRAMENTUM CARITATIS SEINER HEILIGKEIT PAPST BENEDIKT XVI:
Der Christ, der sein Leben im Martyrium hingibt, geht in die volle Gemeinschaft mit dem Pascha Jesu Christi ein und wird so gemeinsam mit ihm selbst Eucharistie. Noch heute fehlt es der Kirche nicht an Märtyrern, in denen sich die Liebe Gottes in erhabenster Weise offenbart.
An den Seligen Alois Andritzki, der vor 70 Jahren im Konzentrationslager Dachau umgebracht wurde, wird am Sonntag, 3. Februar, um 9 Uhr mit einem Gedenkgottesdienst in der Kirche des Karmel „Heilig Blut“ in Dachau, Alte Römerstraße 91, erinnert. Pater Klaus Spiegel, Präses der Kolpingfamilie Dachau und Seelsorger am Karmel „Heilig Blut“ in Dachau, wird den Gottesdienst feiern. Im Anschluss bieten Pater Spiegel und Ludwig Schmidinger, Bischöflicher Beauftragter für KZ-Gedenkstättenarbeit in der Erzdiözese München und Freising, eine einstündige Führung über das Gelände der Gedenkstätte an. An der Gedenkveranstaltung werden auch zahlreiche Mitglieder des Kolpingwerks teilnehmen und daran erinnern, dass Andritzki Präses der Dresdner Kolpingfamilie war.

Alois Andritzki wurde am 2. Juli 1914 in Radibor in Sachsen geboren. Er studierte wie seine drei Brüder Theologie und wurde Priester des Bistums Meißen, des heutigen Bistums Dresden-Meißen. Ab 1939 war er Kaplan an der Hofkirche in Dresden, Präses der Dresdner Kolpingfamilie und Präfekt der Knabenkantorei an der Hofkirche. Am 21. Januar 1941 wurde Andritzki festgenommen wegen „heimtückischer Angriffe auf Staat und Partei“; er hatte im Kreis der Kolpingfamilie die Ideologie und das Vorgehen der Nationalsozialisten kritisiert. Nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft im August wurde er sofort wieder verhaftet und im Oktober ins KZ Dachau abtransportiert.

Mit anderen inhaftierten Priestern bildete er im KZ einen Studienkreis zur Lektüre der Bibel. Als Ende 1942 im KZ Typhus ausbrach, erkrankte auch Andritzki. Am 3. Februar 1943 wurde er durch eine Giftspritze ermordet. Heute wird seine Asche in der Hofkirche in Dresden aufbewahrt. Am Pfingstfest 2011 wurde Andritzki in Dresden bei einer Feier mit mehr als 14.000 Gläubigen als erster Sorbe selig gesprochen. Bei den Sorben und in den an Görlitz anschließenden Teilen Polens genießt der Selige eine weit verbreitete und intensive Verehrung. (kbr/gob)
 
 
hochgeladen von:
723Mac
am: 31.01.2013
um: 09:20:28
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Erbitten wir Gottesgnaden auf die Fürsprache des seligen Alois Andritzki
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